Wo im letztes Jahr Bricks zum Picknicken einluden, unter den wunderschönen Harmonien der Isbells der Orkan ankam, Dan Mangan für die Glücksmomente nach dem Sturm die Gitarren schallen ließ und Moddi für den unfassbar magischen Abschluss sorgten, freuen wir uns im diesem Jahr auf die folgenden Künstler:

OTHER LIVESEWERT AND THE TWO DRAGONSDAN SANDENIS JONESTHE MOONBAND

 

Other Lives

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www.otherlives.com

Other Lives, das sind Jesse, Josh, Jenny, Colby und Jonathan aus Oklahoma, die ursprünglich mal „Kunek“ hießen und im Jahre 2004 zusammenfanden.Die Band ist für viele der Newcomer des letzten Jahres: Nach dem ersten Ritterschlag (eine Tour mit Bon Iver!) konnte die Band im Frühjahr 2012 Radiohead auf der Rundreise durch die Vereinigten Staaten begleiten. Immerhin hatte das einen großen Vorteil: Die Bühne war groß genug, um all die Instrumente der Band unterzubringen. iophobia.de hat sich die Mühe gemacht mitzuzählen und konnte staunend verkünden, was da alles herbeigeschleppt wurde: „Ein Cello, zwei Geigen, zwei Keyboards, ein Drumset, eine Akustikgitarre, eine E-Gitarre, ein Bass, eine Pauke, eine Trompete, zwei Xylophone, eine Mundharmonika, ein Schellenring, ein Paar Kastagnetten und zu guter letzt ein mit Glocken besetztes Geweih.“ Entscheidend aber sei ja wohl, was die Musiker damit anstellen: „Und das war wirklich unglaublich.“ Stimmt. Denn das komplette Instrumentarium ist auch nötig, um den verschachtelten Sound der Other Lives adäquat auf die Bühne zu bringen.
Jetzt kommen Other Lives auf die kleine Bühne von Folk im Park und werden jeden Zentimeter nutzen während wir offenen Mündern auf der Wiese dastehen werden…
Lage über Lage türmt sich der Sound von Other Lives auf dem aktuellen Album „Tamer Animals“ auf, bis die orchestrale Vielfalt eine enorme Klangfülle erreicht, die aber immer transparent bleibt und nie zum Selbstzweck wird. Dazu kommen noch die intelligenten Texte, gesungen von Jesse Tabish mit seiner eindringlichen Stimme. Die setzt sich auch auf der Bühne absolut klar gegen die Instrumente ab und gibt der Musik eine Linie. Die Klangfülle der Platte kulminiert in der Live-Umsetzung der Other Lives zu einem ungewöhnlichen, fantastischen und symphonischen Erlebnis, das selbst die fantastischen Live-Sessions für Arte nur erahnen lassen können.
Diese Band aus nächster Nähe zu erleben bietet sich also beim diesjährigen Folk im Park Es fällt nicht leicht, eine Show von Other Lives zu beschreiben, weil sie einen stets derart packt, dass man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Das mag theatralisch klingen, ist aber dennoch nichts mehr als die Wahrheit. Sie rollen mit Pauken und Trompeten an, im wahrsten Sinne des Wortes, neben dem traditionellen Instrumentarium erklingen darüber hinaus Xylophon, Geigen, Cello und ein Glockengeweih. Die Bandmitglieder sind mit einem unfassbaren musikalischen Talent gesegnet und dem unbändigen Willen ausgestattet, Sounds für die Ewigkeit zu schaffen. Sie reißen einen mit, lassen Freudentränen kullern. Man kann wohl an einer Hand abzählen wie oft einem so etwas auf einem Konzert passiert.“

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Ewert And The Two Dragons

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Ewert in der Soundcloud
www.ewertandthetwodragons.com

“Musik ist ein Weg zu kommunizieren, um eine Geschichte zu erzählen. Es ist ein Weg Menschen zu treffen, sie zu verstehen und uns verständlich zu machen. Es ist ein Weg des Lernens und Wachsens.“, berichtet Erki Pärnoja über seine Gefühle hinsichtlich der Musik. Er ist ein Mitglied der neu entdeckten estnischen Band Ewert And The Two Dragons.
In Estland ist die Band aus Tallinn bereits sehr erfolgreich (ihr zweites hervorragendes Album Good Man Downhat es 15 aufeinanderfolgende Wochen auf die Nummer 1 der estnischen Hörer- und Album Charts geschafft, ihre Konzerte sind alle ausverkauft), hier in Deutschland sorgte die Band das erste Mal bei ihrem Auftritt auf der Popkomm im letzten Jahr für Aufsehen.Jetzt kommen sie zu Folk im Park – unser Herz konnte die Band mit ihrer wundervollen, leichten, schillernden Mischung aus Cosmic-Country-Pop, Psychedelica, Gesangs-Harmonien und Nu-Folk sofort einnehmen. Sie passen zu Folk im Park wie Faust aufs Auge, ihre Musik hat genau das Feeling was unser Fest ausmacht. Diesen Vibe spüren mittlerweile auch andere renommierte Festivalveranstalter und so konnten die “Ewerts” Konzerte beim Eurosonic Festival absolvieren und werden nach Folk im Park auch beim Haldern Pop Festivalspielen.

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Dan Sandansan

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Mit den aus Lüttich kommenden Dan San präsentieren wir eine der interessantesten Bands Belgiens. Eine Formation, die sich im weitesten Sinne im Umfeld der Indie-Folk-Szene einen Namen gemacht hat, an Grizzly Bear oder die Fleet Foxes erinnert, aber auch an Elliot Smith oder Bright Eyes. 2010 veröffentlichten Dan San mit „Pillow“ eine erste EP, die bei den Kritikern ausgesprochen wohlwollend aufgenommen worden ist. Seither tourte die Band ausgiebig durch Belgien und Frankreich. Vier der sieben Titel der EP haben in etlichen Radiostationen reichlich Airplay erhalten. Nach sechs Monaten im Studio veröffentlichten Dan San im April 2012 ihr Debütalbum „Domino“. Das Album ist noch etwas intimer, introspektiver und atmosphärischer geworden als die EP. Die Arrangements sind aufwendiger und umfassen nun auch Drums, Bläser und Streicher. Die Songs sind meist um Vokalharmonien herum aufgebaut, begleitet von Gitarre, Bass und Percussion. Um den neuen Arrangements gerecht zu werden, hat das Quartett nun auch noch mit einem Violinsten und einem Pianisten gearbeitet. Verträumte Momente treffen auf hinreißende Melodien und euphorischen Pop.

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Denis Jones

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www.denisjones.com

Der aus Manchester stammende Musiker und Loop-Künstler Denis Jones gilt in manchen Kreisen als DIE britische Neuentdeckung, sogar die renommierte Zeitung The Guardian hat sich zu lobenden Worten hinreissen lassen. Seine Musik lässt sich wohl als Folktronica bezeichnen, was ihn aber so einzigartig macht, ist seine Live-Performance. Mit akustischer Gitarre, einigen Keyboards und allerlei Mixern, Loop-Geräten und Effektpedalen “bewaff-net”, entwickelt Denis Jones innerhalb weniger Minuten einen derart orchestralen “Wall of Sound”, das man seinen Ohren (und Augen) nicht traut. Dabei wird man Zeuge, wie er seine Songs Stück für Stück aufbaut, von dem ersten Gitarrenakkord bis zum krachenden Crescendo, und dabei die verschiedensten Instrumente und Techniken mit einfliessen lässt. Das dabei auch noch wunderbare und aussergewöhnlich Musik entsteht, ist dabei dann der Zuckerguss auf der Torte.

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The Moonband

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www.themoonband.de

„Die Moonband ist eine dieser Bands, die ohne Probleme auf jeder Bühne, beziehungsweise an jeder Straßenecke auftreten kann. Das ist von Vorteil, machten sie sich doch in den letzten Jahren dadurch eine Namen, dass sie in diversen Bars und Cafés sehr hochwertige Folk und Akustik Musik darboten; oder gerne auch mal im Sommer unter freiem Himmel ein kleines Intermezzo des Alltags einlegten. Neben der Instrumentierung, unter anderem mit Kontrabass und Banjo, sticht vor allem der zweistimmige Gesang hervor, in dem gekonnt Männer- und Frauenstimme gemischt werden.“ (Rita Argauer)

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